HUMAN COMMODITY

HUMAN COMMODITY

Ort // Reinbeckhallen ArtLab

19:00 – 20:00 Uhr​

Ein musikalisch-dokumentarisches Memorial der Marc Sinan Company und des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit  im Rahmen des PANTOPIA FESTIVAL Vol. 03 – Neues Erinnern

Zwangsarbeit war ein zentraler Bestandteil der NS-Dikatur. Zwischen 1938 und 1945 mussten rund 13 Millionen Menschen Zwangsarbeit im Deutschen Reich leisten. Allein in Berlin waren rund 500.000 Zwangsarbeitende in rund 3.000 Lagern und Sammelunterkünften über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Zu keiner Zeit lebten so viele Menschen aus anderen Ländern in Berlin und mussten unter Zwang arbeiten.

Das Projekt HUMAN COMMODITY erinnert mit einer interaktiven App an 99 Orte der Zwangsarbeit in Berlin und macht darin die Geschichten von 99 Zwangsarbeitenden hörbar. Neben zentralen historischen Informationen präsentieren Musiker:innen die von Marc Sinan komponierten Stücke. Die 99 Hörminiaturen stehen stellvertretend für alle Opfer der NS-Zwangsarbeit und werden hier in einem Konzert mit der Marc Sinan Company als zusammenhängende Komposition vorgestellt.

12,00 € (erm. 8,00 €)
Das Ticket ist ein Tagesticket und gilt für alle Konzert und Veranstaltungen des Festivaltages.

Musiker:innen
Oğuz Büyükberber (Klarinette)
Magdalena Cerezo (Klavier)
Daniel Eichholz (Schlagzeug)
Susanne Fröhlich (Blockflöte)
Andreas Fischer (Gesang)
Meinrad Kneer (Kontrabass)
Marc Sinan (Gitarre)

Sprecher:innen
Antje Weber
Sebastian Mirow

Chor
Alma Baute
Fanny Baute
Zora Aurelia Damm
Agnes Hausstätter
Claire Holmes
Rosa Lemke
Luisa Morgera
Agnes Otto
Helene Stahlenbrecher
Viktoria Stillmark

 

 

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